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APTE Wienersdorf

Nach einer intensiven Vorbereitungszeit von ca. 8 Wochen stellten sich 10 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Traiskirchen-Wienersdorf am 14.12.2014 der Ausbildungsprüfung Technischer Einsatz in Bronze.

Feuerwehr Wienersdorf absolviert Ausbildungsprüfung Technischer Einsatz Die Ausbildungspruefung Technischer Einsatz dient zur Vertiefung und Erhaltung der Kenntnisse der Ausbildungsrichtlinie "Die Gruppe im technischen Feuerwehreinsatz" um ein geordnetes und damit zielfuehrendes Zusammenarbeiten bei der technischen Hilfeleistung sicherzustellen.
Bei der Ausbildungspruefung wird nicht Wert auf schnelles Arbeiten gelegt, es geht vielmehr darum, dass die Teilnehmer eine exakte Leistung mit den eigenen Fahrzeugen und Geraeten erbringen, wie diese im Einsatz zur Menschenrettung gefordert ist.
Die Ausbildungspruefung unterstuetzt die Ausbildung der Feuerwehrmitglieder und ist deshalb eine wichtige Voraussetzung fuer einen reibungslosen Einsatzablauf.
Das Ziel der Ausbildungspruefung liegt in der Unterstuetzung der Ausbildung.
Es wird besonders darauf hingewiesen, dass die Ausbildungspruefung „keinen Wettkampfcharakter" erhalten darf. Dies waere insbesondere dann der Fall, wenn zwei oder mehrere Gruppen gegeneinander antreten oder wenn sogenannte „Bestzeiten" bekanntgegeben bzw. die jeweils besten Gruppen festgestellt werden.
Als Zeitrahmen ist eine Sollzeit festgelegt. Waehrend dieser ist das Herstellen der Verkehrswegeabsicherung, der Aufbau der Stromversorgung, der Beleuchtung, der hydraulischen Rettungsgeraete und der anschliessende Einsatz durchzufuehren.

Die durchgefuehrte Ausbildungspruefung Technischer Einsatz in der Stufe Bronze umfasst folgende Stationen

1. Wissensstandueberpruefung
: von jedem Mitglied der Gruppe werden zwei Geraete eines Fahrzeuges gezogen.
Diese muessen bei geschlossenen Geraeteraeumen gezeigt und erklaert werden.

2. Wissensueberpruefung Personenrettung
: Hier werden alle Massnahmen fuer die Erste Hilfe ueberprueft. Jeder Trupp bekommt ein Unfallszenario bei dem die Vorgangsweise erklaert, die Taetigkeit praktisch gezeigt und die weitere Versorgung beschrieben werden muss

Diese Unfallszenarien sind:
1. Rettung aus dem Fahrzeug bei Gefahr im Verzug  Rettungstrupp
2. Helmabnahme durch zwei Helfer Sicherungstrupp
3. Kontrolle der Lebensfunktionen und Stabile Seitenlagerung  Geraetetrupp
4. Kreislaufunterstuetzende Lagerung  Maschinist 1 und 2
5. Blutstillung durch Druckverband  GKDT und Melder

3. Praktische uebung: 
Hier wird das praktische Arbeiten bei einem technischen Einsatzes geprueft.
Richtiges Erkunden, Befehlsgebung (Entwicklungs- und Angriffsbefehl), richtiges Absitzen, Verhalten bei derartigen Einsaetzen, richtiges Arbeiten mit den zur Verfuegung stehenden Geraeten, Selbstschutz, Absichern und Ausleuchten der Unfallstelle, richtiges Absetzen von Ausrueckemeldung, Einsatzsofortmeldung und Einrueckemeldung usw.

Die intensive Vorbereitung machte sich bezahlt und unsere Gruppe konnte die geforderten Ziele fehlerfrei absolvieren.

Nach Abschluss der Ausbildungspruefung konnte das begehrte Anzeichen an die Kameraden

V Peter Skrianz  Gruppenkommandant
OFM Lisa Skrianz  Melder
LM Guenther Gasnarek  Maschinist 1
OVM Alexander Umschaden  Maschinist 2
LM Patrick Fellner  Rettungstrupp Fuehrer
LM Ernst Mayerhofer  Rettungstrupp Mann
FM Bernhard Rzidky  Sicherungstrupp Fuehrer
FM Michael Unterhumer  Sicherungstrupp Mann
FM Stefan Holzinger  Geraetetrupp Fuehrer
FM Benjamin Boeck  Geraetetrupp Mann

von Bezirksfeuerwehrkommandant Stellvertreter BR Alexander Wolf und vom Prueferteam rund um Hauptpruefer HBI Helmut Pischem verliehen werden.

Anschliessend bedankten sich BR Alexander Wolf und Feuerwehrkommandant OBI Walter Hanser jun. fuer die Leistung der Gruppe und fuer das Engagement, die Motivation und die Kameradschaft aller teilnehmenden Mitglieder.

Zum Abschluss moechten wir uns auch besonders beim Hauptpruefer HBI Helmut Pischem und seinem Team fuer die Unterstuetzung die faire Bewertung bedanken.

Bericht und Fotos: V Peter Skrianz FF Wienersdorf

Beitrag erstellt am 17. Dezember 2014
Joachim Zagler, Presseteam BFK