Kellerbrand in Neuhaus am 22.10.2013
Am Dienstag, den 22. Oktober 2013, um 02:07 Uhr, wurde die Freiwillige Feuerwehr Neuhaus von der Bezirksalarmzentrale (BAZ) Baden zu einem "Kellerbrand (B2) in Neuhaus" alarmiert.
Brand im HeizraumIm Heizraum eines Wohnhauses war, aus noch unbekannter Ursache, ein Feuer ausgebrochen. Die Bewohner, die aus dem Schlaf gerissen wurden, konnten sich selbst ins Freie in Sicherheit bringen und den Notruf absetzen. Wie sich beim Eintreffen der ersten Löschtrupps herausstellte, breitete sich der Brand rasch durch die Holz-Tramdecke in die darüber liegenden Wohnräume der Familie aus. Der Einsatzleiter forderte die Verstärkung der Feuerwehr Nöstach-Hafnerberg, sowie das Atemluftfahrzeug (ALF) der Feuerwehr Pottenstein an.
Als diese die Einsatzadresse, gegenüber dem Neuhauser Teich, erreichten, befanden sich die ersten Atemschutztrupps mit dem Innenangriff im Einsatz. Das Feuer, das inzwischen auf die Zimmer im Wohngeschoss übergegriffen hatte, war bereits unter Kontrolle gebracht worden. Die Ausbreitung auf weitere Wohnräume konnte somit erfolgreich verhindert werden. Die vom Feuer zerstörten Einrichtungsgegenstände mussten aus den Räumen geschafft werden, um darunter befindliche Glutnester bekämpfen zu können.
Die Feuerwehr Berndorf wurde mit der Wärmebild-Kamera ebenfalls nachalarmiert. Dieses Gerät dient zur erweiterten Suche nach versteckten Glimmbränden in Konstruktionsteilen und Hohlräumen. Nachdem keine weiteren Brandherde festgestellt werden konnten, erteilte der Einsatzleiter OBI Torsten Hellmig für die nachalarmierten Wehren den Befehl "Brand Aus, zum Abmarsch fertig!".
Die Feuerwehr Neuhaus stellte zur Vorsorge eine Brandwache am Einsatzort ab.
Im Einsatz standen:
FF Neuhaus: 3 Fahrzeuge, 16 Mann
FF Nöstach-Hafnerberg: 2 Fahrzeuge, 13 Mann
FF Pottenstein: 2 Fahrzeuge, 10 Mann
Polizei Berndorf: 1 Fahrzeug, 2 Mann
Rotes Kreuz Alland: 1 Fahrzeug, 2 Mann
Quelle: ASB ÖA Markus Hackl FF Pottenstein
Weitere Informationen finden Sie auch hier: FF Neuhaus, FF Pottenstein, FF Nöstach,
Beitrag erstellt am 23. Oktober 2013
BSB ÖA Stefan Schneider


