LKW Bergung A2 Leobersdorf am 19.5.14
Am 19. Mai 2014 wurde die Freiwillige Feuerwehr Leobersdorf zu einer LKW Bergung auf die A2 Fahrtrichtung Graz alarmiert. Beim Ausrücken wurde von der Bezirksalarmzentrale gemeldet, dass es sich vermutlich um einen 40-Tonnen schweren LKW, welcher mit Sand beladen war, handelt und der LKW-Lenker zurzeit noch befreit wird.
Umgekippter 40 Tonner auf der A2 SüdautobahnBeim Eintreffen des ersten Fahrzeuges wurde die Unfallstelle bereits von der Autobahnpolizei und der ASFINAG abgesichert. Ein Muldenkipper-Sattelzug ist aus bisher unbekannter Ursache im Bereich der Ausfahrt zum Rastplatz Triestingtal von der Fahrbahn abgekommen, touchierte die Leitschiene und kam seitlich im Graben zu liegen. Der LKW Fahrer wurde vom Rettungsdienst versorgt und anschliessend in ein umliegendes Krankenhaus transportiert.
Zuerst wurde der Brandschutz hergestellt und der LKW auf auslaufende Betriebsmittel kontrolliert. Hierbei wurde festgestellt, dass der Dieseltank ein kleines Leck aufweist und auch geringe Mengen aufgrund der Schraeglage aus dem Einfuellstutzen tropfen. Das Leck wurde mit einem Holzkeil und Abdichtmasse provisorisch abgedichtet. Parallel dazu wurde ein Kranfahrzeug zur Bergung des verunfallten LKW alarmiert.
Bis zum Eintreffen des Kran-Fahrzeuges der FF Wiener Neustadt, wurde mit der Unterstuetzung der ASFINAG die restliche auf der Mulde verbliebene Erde abgeladen. Fuer diese Arbeiten musste die 1. Fahrspur und die Ausfahrt zum Rastplatz Triestingtal gesperrt werden.
Kurz darauf traf die alarmierte FF Wiener Neustadt ein, welche nach der Lageerkundung den LKW fuer die Bergung vorbereitete und die Anschlagmittel anbrachte. Im Anschluss wurde der LKW-Zug mit Hilfe der Seilwinden des KRAN-Fahrzeuges und des Wechsellade-Fahrzeuges aufgestellt. Dazu mussten alle drei Fahrspuren der A2 in Fahrtrichtung Graz gesperrt werden. Fuer diese Dauer wurde der Verkehr ueber den Rastplatz Triestingtal umgeleitet.
Nach dem Aufstellen wurde der LKW von einem Privatunternehmen zum Abtransport vorbereitet, dazu wurde die Zugmaschine vom Aufleger abgekoppelt. Durch den erneuten leichten Austritt von Diesel wurde der Tankinhalt ausgepumpt und auslaufende Betriebsmittel mit oelbindemittel auf der Fahrbahn gebunden.
Mit Unterstuetzung der ASFINAG wurde gemeinsam die Fahrbahn gereinigt und die verformte Leitschiene abgetrennt. Anschliessend konnte die FF Leobersdorf nach ca. 3 Stunden wieder in das Feuerwehrhaus einruecken.
Eingesetzte Kraefte:
FF Leobersdorf: 12 Mann mit 4 Fahrzeugen
FF Wiener Neustadt
Polizei
Rettung
ASFINAG
Bericht: Martin Pock, FF Leobersdorf
Fotos: Daniel Wirth, BFK Presseteam
Weitere Infos finden Sie hier: Freiw. Feuerwehr Leobersdorf
Beitrag erstellt am 19. Mai 2014
Daniel Wirth, Presseteam BFK


