Lkw Bergung auf der LB11 bei Neuhaus am 15.11.2013 (Kopie)
In den heutigen Nachmittagsstunde des 15. November 2013 ereignete sich auf der der LB11 im Bezirk Baden ein Unfall mit einem Lkw Schwerfahrzeugzug.
Totalsperre der LB 11 bei Neuhaus nach LKW UnfallEin unbeladener Sattelkraftfahrzeugzug kam auf der LB 11, zwischen Nöstach und Neuhaus, Höhe dem Straßenkilometer 46,6, nahe dem Ortsgebiet von Neuhaus aus unbekannter Ursache von der Fahrbahn ab und stürzte über eine ca. 1,5m hohe Böschung in ein Bachbett. Nach ersten Angaben wurde dabei niemand verletzt. Gegen 13:43 Uhr wurden die Feuerwehreinsatzkräfte angefordert.
Vom örtlich zuständigen Feuerwehreinsatzleiter Feuerwehrkommandant Torsten Hellmig der FF Neuhaus wurde nach der Erkundung der Lage das 50to Stützpunktkranfahrzeug der FF Mödling für die Bergung des Schwerfahrzeuges angefordert.
Dazu musste dann für die Bergung zwischen Nöstach und Weissenbach bzw. Neuhaus eine Totalsperre eingerichtet werden. Die Arbeiten der Feuerwehr daurerten bis um ca. 18:30 Uhr an.
Fotocredit: Markus Hackl / Presseteam BFK Baden
Udate: 17.11.2013
Bericht von ASB Markus Hackl AFKDO Pottenstein:
LKW-Unfall in Neuhaus
Der spektakuläre Unfall eines Sattelschleppers forderte die stundenlange Sperre der LB11 zwischen Neuhaus und Nöstach.
Am Freitag, den 15. November 2013, um 13:45 Uhr, wurde die Freiwillige Feuerwehr Neuhaus von der Bezirksalarmzentrale (BAZ) Baden zu einer "LKW-Bergung (T1) auf der Nöstacher-Straße" alarmiert.
Der Lenker eines Sattelzuges war kurz zuvor, aus noch unbekannter Ursache, in einer leichten Linkskurve mit seinem Fahrzeug von der Fahrbahn abgekommen, und in den ca. 1,5 Meter tiefen Graben eines angrenzenden Baches gestürzt. Bei dem Unfall wurde niemand verletzt. Der Fahrer verständigte die Einsatzkräfte über den Feuerwehrnotruf 122. Als die ersten Helfer der Feuerwehr Neuhaus an der Einsatzadresse auf der LB11 bei Km 46,5 eintrafen, erkundete der Einsatzleiter Kdt. Torsten Hellmig die Lage des Sattelschleppers. Der unbeladene LKW steckte samt seinem Aufleger im Bachbett fest. Um dieses Schwerfahrzeug bergen zu können, forderte er zur Verstärkung den 50-Tonnen-Kran der Stützpunktfeuerwehr Mödling an.
Nach der ordnungsgemäßen Sicherung der Einsatzstelle und der Errichtung des Brandschutzes, wurde bis zum Eintreffen der FF-Mödling eine Öl Sperre im Nöstach-Bach verlegt, um eventuell auslaufende Fahrzeugflüssigkeiten zu binden. Weiteres mussten diverse Sträucher und kleinere Bäume, die entlang des Bachufers den Zugang zu dem Fahrzeug erschwerten, entfernt werden.
Kurz darauf erreichte der Schwerlastkran aus Mödling samt dem Begleitfahrzeug die Unglücksstelle unmittelbar neben dem Steinbruch. Es wurde sofort mit dem Aufbau des Kranarmes begonnen. Um zuerst den Aufleger bergen zu können, musste dieser erst vom verunfallten Zugfahrzeug getrennt werden. Anschließend hob der Kran den Hänger mittels Ketten Gehänge zurück auf die Straße. Danach konnte auch die Zugmaschine auf demselben Wege auf die Fahrbahn gehievt werden. Wie erst jetzt zu sehen war, war das Fahrwerk des LKW-Gespannes schwerer beschädigt als ursprünglich vermutet. Da es auf jeden Fall fahruntauglich war, wurde es zur nächsten Abstellmöglichkeit, unweit der Einsatzadresse, verbracht.
Nachdem auch die letzten Unfallspuren auf der Straße beseitigt waren, konnte die Bundesstraße, die während der gesamten Bergearbeiten gesperrt werden musste, wieder für den Verkehr frei gegeben werden. Die Feuerwehr Neuhaus rückte um ca. 19:00 Uhr mit 4 Fahrzeugen und insgesamt 14 Mann Besatzung ins Gerätehaus ein. Auch die Feuerwehr Mödling trat mit 2 Fahrzeugen sowie 5 Mann Besatzung die Heimreise an.
Bericht/Fotos: ASB-ÖA Markus Hackl, AFKDO-Pottenstein
Weitere Informationen bzw. Fotos finden Sie hier: AFKDO Pottenstein, FF Neuhaus,
Medienberichte: ORF NÖ,
Beitrag erstellt am 15.November 2013 Update 17.11.
BSB ÖA Stefan Schneider


