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Personensuche in Heiligenkreuz am 12.01.2014 (Kopie)

Am 12. Jänner 2014 wurde die Freiwillige Feuerwehr Heiligenkreuz gegen 17:00 Uhr von der Feuerwehr-Bezirksalarmzentrale (BAZ) Baden zu einer Personensuche in Heiligenkreuz alarmiert.

Großaufgebot an Einsatzkräfte bei Personensuche

Laut der ersten Meldung war eine Person aus unbekannter Ursache schon mehrere Stunden abgängig. Umgehend wurde mit drei Fahrzeugen und 14 Mann ausgerückt. Da ebenfalls zwei Rettungshundestaffeln und ein Suchhubschrauber der Polizei alarmiert wurden, wurde im Feuerwehrhaus Heiligenkreuz die Einsatzleitstelle gemeinsam mit der Exekutive und der Rettung errichtet, um eine koordinierte Suchaktion zu starten. Nachdem es aufgrund einer ungenauen Handypeilung mehrere mögliche letzte Standorte der vermissten Person gab, wurde die Suche an diesen Orten und im großflächigen Umkreis gestartet.

Da es hier jedoch zu keinem Erfolg kam, wurde die Suche auf das komplette Ortsgebiet und die angrenzenden Wälder ausgedehnt. Die Feuerwehr und die rund 40 Mann der Rettungshundestaffel vom Roten Kreuz und Samariterbund bildeten gemeinsame Such-Trupps. Unterstützt wurden sie aus der Luft vom Polizei-Hubschrauber mit Suchscheinwerfer und Wärmebildkamera. Nachdem die 5-stündige Suche erfolglos war und auch die Hunde keine Fährte aufnahmen, wurde die Suchaktion von der Polizei abgebrochen. Ein Kriseninterventionsteam des Roten Kreuz Baden betreute die Angehörigen.

Unser Dank gilt der reibungslosen Zusammenarbeit mit der Exekutive, den Rettungshundestaffeln des Roten Kreuzes und des Samariterbundes.

Bericht: FW Kdt. OBI Christof Schöny FF Heiligenkreuz
Fotos: Stefan Schneider BFK Baden

Im Einsatz standen:
FF Heiligenkreuz mit 13 Feuerwehrleuten und 3 Fahrzeugen
Suchhundestaffel des Rotes Kreuz NÖ mit 9 Hundeführer und 6 Helfern mit insgesamt 14 Einsatzkräften
Rettungshundestaffel des Samariterbund Ebreichsdorf mit 7 Hundeführer insgesamt 8 Teams.
2 Personen vom Samariterbund „MANTRAILER"
Rotes Kreuz Baden 2 Personen vom Kriseninterventionsteam
Polizeiinspektion Alland (Gesamteinsatzleitung)
Polizeistreifen aus dem Bezirk
1 Polizeihubschrauber mit Suchscheinwerfer u. Wärmebildkamera
1 Mann Presseteam BFK Baden


Information zu "MANTRAILER"

Mantrailing
Bei der Suche nach einer vermissten Person setzt man auf den hervorragenden Geruchssinn des Hundes, der die Duftmoleküle der Zielperson aufzuspüren vermag. Anders als der Fährtenhund orientiert sich der Trailerhund ausschließlich am Individualgeruch, ausgehend von Partikeln, die der oder die Vermisste zurückgelassen hat. Hierfür bedarf es eines Geruchsträgers, beispielsweise eines Kleidungsstückes oder eines Fahrzeugs, in dem die vermisste Person gesessen ist. Ein sehr gut ausgebildeter Trailerhund kann deren Spur bis zu sechs Tage nach dem Verschwinden aufnehmen, und das auch bei schlechten Witterungsbedingungen und unabhängig davon, ob sich die Spur im Wald, im Stadtgebiet oder in Gebäuden befindet. Die Ausbildung hierfür ist sehr zeitintensiv und verlangt auch vom Hundeführer viel Gespür, schließlich muss er seinen Hund, den er während der Suche führt, auch „lesen" können und eindeutig verstehen, ob das Tier auf der richtigen Spur ist oder nicht.


Weitere Informationen finden Sie auch hier:  FF Heiligenkreuz,


Beitrag erstellt am 13. Jänner 2014
Stefan Schneider