Verkehrsunfall auf der A21 bei Alland am 22.12.2016

In den heutigen Vormittagsstunden des 22. Dezember 2016 lieferte sich ein rumänischer Staatsbürger mit einem gestohlenen Ford eine wilde Verfolgungsjagd mit mehreren Polizeistreifen.
Wilde Verfolgungsjagd endet in Verkehrsunfall auf der A21Die Verfolgungsjagd begann auf der Westautobahn (A1) bei Amstetten. Bei einer Routinekontrolle wollten Beamte der Polizei einen Pkw anhalten. Der Lenker blieb jedoch nicht stehen, sondern beschleunigte und raste mit Höchsttempo in Richtung Wien, zunächst auf der A1 und später auf der A21.
Mehrere Streifen der Autobahnpolizei verfolgten den flüchtigen Lenker kilometerweit. Er durchbrach jedoch die Straßensperren. Im Bezirk Baden versuchte die Polizei, das Tempo der Verkehrsteilnehmer zu verringern, um den Lenker zum Abbremsen zu zwingen. Der rumänische Lenker wich nach rechts auf den Pannenstreifen aus und prallte in weiterer Folge gegen mehrere Fahrzeuge. Bei diesem Unfall erlitt eine Person leichte Verletzungen.
Erst auf der A21 konnte der Flüchtige schließlich aufgehalten werden. Die Polizei richtete um 9.47 Uhr eine Straßensperre mit Lkw ein. Der Lenker prallte ungebremst in die stehenden Fahrzeuge", sagte Johann Baumschlager von der Landespolizeidirektion Niederösterreich.
Polizei gab auch Schüsse aus kurzer Distanz ab
Weil der Lenker die Anhalte Versuche der Polizei missachtete, und man wusste, dass das Fahrzeug gestohlen war, gaben die Polizeibeamten auch Schüsse aus kurzer Distanz auf den Hinterreifen des Fahrzeuges ab. Das bestätigt Polizeisprecher Baumschlager im Gespräch mit noe.ORF.at. Hier wurde aber niemand anderer gefährdet", betont Baumschlager. Das werde nun auch nach dem Waffengebrauchsgesetz mit der zuständigen Staatsanwaltschaft erhoben.








Quelle: NÖ ORF.at
Fotos: © Freiwillige Feuerwehr Alland
Beitrag erstellt am 22.Dezember 2016
Stefan Schneider


