VU MR Reisenberg-Gramatneusiedl am 10.05.2016
Auf der Fahrt von Reisenberg Richtung Gramatneusiedl kam eine PKW Lenkerin bei einem Überholmanöver aus bisher unbekannter Ursache von der Fahrbahn ab und überschlug sich mehrere Male. Das total deformierte Fahrzeugwrack kam schließlich auf der Seite zu liegen, die verletzte Fahrerin und eine weitere Person, die auf der Rückbank saß, befanden sich noch im Fahrzeug.
Schwerer Verkehrsunfall zwischen Reisenberg und GramatneusiedlNachkommende Lenker hielten, leisteten Erste Hilfe und setzten den Notruf ab. Um 07:03 heulten die Sirenen in Reisenberg und Gramatneusiedl. Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person", lautete der Alarmtext. Wenig später setzten sich alle Fahrzeuge der FF Reisenberg in Bewegung in Richtung Einsatzort.
Lage beim Eintreffen am Einsatzort:
Das Auto lag fahruntüchtig im Feld auf der Seite. Ersthelfer hatten die Personen bereits befreit, welche nun verletzt im Feld saßen. Die Fahrerin wurde von einem First Responder betreut. Rettung und Polizei waren noch nicht vor Ort.
Aufgabe der Feuerwehr:
Der Gruppenkommandant des Rüstlöschfahrzeuges Gerhard Eder ließ sofort die Unfallstelle absichern und den Brandschutz aufbauen. Bis zum Eintreffen der alarmierten Rettungskräfte der Bezirksstelle Götzendorf wurde ein Kamerad mit der Betreuung der zweiten verletzten Person betraut. Im Minutentakt folgten Fahrzeuge der FF Gramatneusiedl, ein Rettungstransportfahrzeug aus Himberg, das Notarzteinsatzfahrzeug aus Schwechat sowie zwei Fahrzeuge der Exekutive. Da es sich um keine Menschenrettung handelte konnte die FF Gramatneusiedl nach kurzer Zeit bereits wieder einrücken. Die beiden verletzten Personen wurden schließlich durch das Rote Kreuz Götzendorf in ein umliegendes Krankenhaus gebracht. Anschließend wurde das verunfallte Fahrzeug wieder auf die Räder gestellt und durch den LKW der Gemeinde Reisenberg geborgen. Nach dem Reinigen der Fahrbahn und der Unfallstelle konnte auch die Freiwillige Feuerwehr Reisenberg um 08:15 die Einsatzbereitschaft wiederherstellen.
Quelle: © FF Reisenberg
Beitrag erstellt am 18. Mai 2016
Stefan Schneider


